Meine Gedanken zum Thema Stillen und 1. Lebensjahr:
Ich selbst bin in den 70igern geboren und zu dieser Zeit war das Stillen „unmodern“.
Die Babys bekamen Muttermilchersatz vermutlich damals von der Kuh.
Da ich selbst 2 Kinder habe und das Thema auch aus der Sicht der Mama kenne, kann ich nur bestätigen wie ungemein wichtig es ist, aber auch wie schwer es sein kann.
Ich hatte genügend Milch, aber meine Kinder wollte ungewöhnlich oft trinken. Sie neigten eher zum schreien und schliefen wenig.
Das war seeehr heraus fordernd für mich, denn wenn eine Mutter selbst nicht genügend Ruhe und Schlaf bekommt, ist es für sie schlecht möglich andere Wesen zu nähren und zu stillen.
Nur mit ausreichend Pausen, damit die eigene Erdkraft, der eigene Körper gestärkt wird, ist es erst möglich in Hingabe zu stillen.
Erst dann „fließt“ die Milch gut und hat auch die entsprechende beruhigende Wirkung auf das Kind.
Mit all dem kannte ich mich damals noch nicht aus und arbeitete bis kurz vor der Geburt.
Bestimmt war das auch eine Ursache warum mein Kind oft schrie. Ich hatte auch keine Unterstützung von Außen, um genügend Ruhe zu bekommen.
Damals enthielt meine Milch Streßhormone und mein Mädchen hatte ständig Bauchweh nach dem Trinken.
Ich wünsche mir von Herzen eine Welt, in der Frauen erkennen wie wichtig sie sind.
Sie sind die Grundlage/ die Basis des Lebens.
Wir BRAUCHEN mehr Ruhe, als Männer. Wir haben einen anderen Körper und andere Bedürfnisse. Wir müssen und brauchen nicht den Männern ebenbürdig sein.
Das ist von Natur aus nicht vorgesehen. Unsere Stärken liegen ganz woanders.
Männer und Frauen SIND gleich WERTVOLL.
Schon immer gewesen und es wird immer so sein.
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