„Nichts tun“ wird oft falsch interpretiert. Gern versteht man darunter auch: faul, nutzlos, wertlos, zu nichts nütze..
Es gibt ja auch immer „was“ zu tun und man möchte auch gern als fleißig und hilfsbereit gelten.
Durch das Tun nimmt man Geld ein und genau das braucht man zum Leben/ Überleben.
Genau so wie man das TUN braucht, benötigt man auch das NICHTS Tun.
Beides ist gleich wertvoll.
Durch das NICHTS Tun, das Pause machen, das ausruhen, schlafen und relaxen legst du erst einmal die Basis fürs tun.
Dein Körper muss Kraft sammeln, um überhaupt Arbeit verrichten zu können. Das wird allgemein unterschätzt.
Arbeitest du zuviel körperlich und/ oder geistig verbrauchst du viel Energie. Nimmt man sich nicht genug Zeit zum ausruhen und zum Kräfte sammeln, reagiert irgendwann dein System über.
Es kann durch fehlende Ruhe die Impulse aus der Umgebung nicht gut verarbeiten und diese Energien kreisen in deinem System herum. Routierende Gedanken und Gefühle sind die Folge. Schlechtes schlafen, Nervosität und Reizbarkeit sind nur einige Begleiterscheinungen.
24h hat ein Tag/ Nacht. 12h gehören dem Tun und 12h dem NICHTS Tun.
Das hätte ein ausgeglichenes System zur Folge.
Die meisten Menschen arbeiten/ tun die meiste Zeit und schlafen dazu auch nur 6-7h maximal.
Dann wundert es nicht, wenn man NICHT „Nichts tun“ kann.
Kaum setzt man sich hin, überflutet einen das System mit anstehenden Gefühlen und Gedanken..
Da geht man lieber wieder ins Tun, um sich abzulenken.
Tun ist auch Bücher lesen, Hörspiele, Fernsehen, PC usw..
Alles was du in dein System aufnimmst, muss verarbeitet werden. 🙏
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